Jahresabschluss B26

Zwischen Oldtimern und Kaffeerösterei

Marketing Club Ostwürttemberg zu Gast in Gmünder Manufaktur B26

Wer Erfolg haben will, braucht vor allem eines: den festen Glauben daran und jede Menge Begeisterung für das, was er tut. Davon ist Manfred Hommel überzeugt. Er hat nach diesem Motto mit verschiedenen Gesellschaftern auf dem Gelände der ehemaligen Pumpenfabrik Ritz in Schwäbisch Gmünd die Manufaktur B26 initiiert. Zwischen Oldtimern, Restaurant-Tischen und einer Kaffeeröstmaschine schauten sich die Mitglieder des Marketing Clubs Ostwürttemberg hier genau um.

Am Eröffnungswochenende der Manufaktur B26 im Frühjahr 2016 kamen knapp 7.000 Besucher, am folgenden Montag nicht einer. Doch Manufaktur-Initiator Manfred Hommel, der in Ulm mit der Oldtimerfabrik Classic ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt hat, und sein Team glaubten trotzdem an den Erfolg. Sie sollten recht behalten. Mittlerweile hat es sich herumgesprochen, dass auf dem alten Fabrikareal der Gmünder Pumpenfabrik Ritz ein Ort für Old- und Youngtimerliebhaber bzw. -besitzer entstanden ist. Zudem fühlen sich auch Menschen mit der Liebe zum Besonderen angezogen. Es gibt Einstellflächen und Glasboxen für historische Fahrzeuge, Experten für den Handel, die Pflege, Reparatur und Restaurierung automobiler Raritäten und Liebhaberfahrzeuge. Inmitten des automobilen Kults befindet sich das Restaurant Ritz. Wer möchte, kann etwa Kaffeespezialitäten aus der eigenen Kaffeerösterei genießen. Auch Veranstaltungen, Firmenevents und Tagungen finden statt. „Hier kommen Tradition und moderner Lifestyle zusammen. Im Mittelpunkt steht oberste Qualität, ob die unserer Speisen, des Kaffees oder auch die der Angebote rund ums Auto“, betonte Manfred Hommel, als er die Mitglieder des Marketing Clubs Ostwürttemberg durch die ehemalige Pumpenfabrik führte.

Eigene Dachmarke kreiert

Der Erfolg der Manufaktur liege laut Hommel neben dem festen Glauben daran auch am Marketing-Konzept. Jegliche Angebote sind der Bedeutung des Begriffs „Manufaktur“ untergeordnet: So viel wie möglich wird von Hand gemacht. Dies gilt für Autoreparaturen genauso wie für das Kaffeerösten und die Marmeladen. Viele Küchenzutaten stammen aus regionalem Anbau. Der Zusatz „B26“ leitet sich aus der Lage des Fabrikgeländes ab: Becherlehenstraße 26. „Wir haben lange überlegt, welchen Namen wir uns geben. Irgendwann entstand die Bezeichnung Manufaktur B26, die gleichzeitig als Dachmarke fungiert“, erklärte Hommel, der selbst leidenschaftlicher Oldtimer-Fan ist und somit über ein ausgezeichnetes Netzwerk in der Szene verfügt. Auch das bringt Gäste.

Strategie mit Weitblick

 Für Charlotte Helzle, Präsidentin des Marketing Clubs Ostwürttemberg, zeigt die Manufaktur, wie sich mit durchdachter Marketing-Strategie ein klares, langfristig ausgerichtetes Profil entwickeln lässt. Denn eine gute Strategie habe immer etwas mit Weitblick zu tun.

Genau dieser Weitblick zeichnet auch den Marketing Club aus: In der nächsten Mitgliederversammlung im April 2018 wird Helzle ihr Amt an ihren Nachfolger Oliver Röthel abgeben. „Es ist an der Zeit, Platz für die jüngere Generation zu machen. Lieber jetzt als zu spät“, sagte sie und verwies auf das Programm des Clubs im nächsten Jahr. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird er wieder Einblicke in Unternehmen der Region und ihre Marketingstrategien geben, einen Kongress und Seminare veranstalten – und somit jede Menge Möglichkeiten bieten, Neues zu lernen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Jahresabschluss B26 Gruppe Ausstellung
Jahresabschluss B26 Gruppe Ausstellung
Jahresabschluss B26 U. Bilger Ausstellung